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Jacky Durand ist der klassische “verrückte Hund” im Peloton, er gehört zu den ewigen Ausreissern, der zu Beginn eines Rennens vom Feld wegspringt, um dann in einer Gruppe oder mit einem Partner das Ziel als erster zu erreichen.
Da die Fahrer im Peloton ca. 30% weniger Kraft verbrauchen, sind leider ca. 9 von 10 Ausreissversuchen nicht von Erfolg gekrönt.
2002 machte Jacky Durand von sich reden, als er - wie schon in 2001 - bei dem Weltcup-Rennen Paris-Tours bereits bei km 5 zusammen mit Jakob Piil ausriss und im Zielsprint leider nur Zweiter wurde.
Bei der Tour de France 2002 fuhr er bei der Dritten Etappe zusammen mit seinem Trainingspartner Franck Renier ebenfalls in Richtung Reims davon, wurde aber wieder vom Feld eingeholt.
In die Schlagzeilen geriet Dudu dann bei den Bergetappen, wo er wegen angeblichen Festhaltens am Teamfahrzeug disqualifiziert wurde. Sowohl er selbst als auch der Fahrer des Teamfahrzeuges bestätigten uns später, dass dies zu keiner Zeit der Fall war.
In Frankreich wurde diese Jury- Entscheidung als sehr hart angesehen.
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